Gebrauchsanweisung

Kleines zerfranstes Loch. Das sind die fiesesten. Je grösser um so einfacher.

Loch ein Wenig vergrössern. Auch mit Messer möglich. Dieser Schritt ist nicht notwendig wenn der Kratzer schon grösser ist, umgekehrt kann man aber auch kleine Kratzer direkt mit Pulver auffüllen, man muss nur ein Wenig feiner arbeiten.

       Belagspulver reinschütten

             Gut andrücken

  Belagskleber drauftropfen

                Abziehen

            Fertig, go skiing!

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Anzeigen”, um den Cookie-Richtlinien von Youtube zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Youtube Datenschutzerklärung. Du kannst der Nutzung dieser Cookies jederzeit über deine eigenen Cookie-Einstellungen widersprechen.

Anzeigen


(Details für Perfektionisten - nur grüne Titel für Eilige)


1. Kratzer glätten mit z. Bsp. einem Teppichmesser

- Lose Belagssplitter entfernen.
- Lose Holz- und Fiberglasfasern etc. entfernen.
- Schräge Kanten rechtwinklig schneiden.
- Aufgewölbtes Belagsmaterial glätten.
- Auch wenn es einem das Herz bricht: den Kratzer zu vertiefen erhöht die Haftung und vereinfacht das Handling.

2. Kratzer aufrauen mit Schleifpapier (ist nur bei feinen Kratzer von Vorteil)


3. Kratzer reinigen und trocknen


- Staub etc. mit Bürste oder Sauger entfernen.
- Fettfrei machen mit Aceton o. ä. und trocknen lassen.
- Der Kratzer muss trocken sein, bevor mit dem nächsten Schritt weitergemacht werden kann.

4. Belagspulver in Kratzer schütten und flach anpressen! 


Kratzer, weniger tief als 2mm:
Das Belagspulver aus der Flasche direkt in den Kratzer schütten (Feinstaub, nicht einatmen). Darauf achten, dass das Belagspulver ein Wenig höher als der Belag gefüllt wird und auch ein Wenig über den Rand des Kratzers drüber geht. Zu hoch ist nicht ideal, da sonst die Gesamthöhe des Pulvers die 2mm übersteigt, was zu einer verminderten Haftung im untersten Bereich der Reparaturstelle führen kann. Zu wenig führt zu Unebenheiten.  

Diese können jedoch durch einen weiteren Durchgang wieder korrigiert werden.

Mit einem z. Bsp. Teppichmesser, das Belagspulver flach andrücken.


Kratzer, tiefer als 2mm:

In zwei Schichten (oder mehr) arbeiten (ansonsten kann es zu einer verminderten Haftung in der untersten Schicht der Reparaturstelle führen).  Zuerst Das Belagspulver direkt aus der Flasche in den Kratzer schütten (Feinstaub, nicht einatmen) aber nur soweit, dass nicht mehr als 2mm gefüllt werden und so, dass noch Platz für eine 2. Schicht bleibt. Dann mit dem Belagskleber das Belagspulver beträufeln, es reichen einige wenige Tropfen, es muss einfach das gesamte Belagspulver durchtränkt werden. Sobald der Belagskleber nicht mehr eindringt, sondern abperlt ist es genug. Die Dämpfe nicht einatmen, in einem möglichst gut durchlüfteten Raum arbeiten. Mit der nächsten Schicht kann sofort weitergemacht werden. Für die letzte Schicht, Beschrieb oben beachten.


5. Belagskleber auftropfen

Mit dem Belagskleber das Belagsulver beträufeln, es reichen einige wenige Tropfen, es muss einfach das gesamte Belagspulver durchtränkt werden. Sobald der Belagskleber nicht mehr eindringt, sondern abperlt ist es genug. Die Dämpfe nicht einatmen, in einem möglichst gut durchlüfteten Raum arbeiten. Nicht von zu weit oben tropfen lassen, damit es keine Tropflöcher im Belagspulver gibt. Von der Seite her reinlaufen lassen ist manchmal idealer.

6. Überschüssiges Material abtragen

- Mit dem Abtragen kann sofort nach Schritt 5 begonnen werden. 
- Um Verschmutzungen am Abziehinstrument zu verhindern, zuerst die Reste des Belagklebers mit einem Tuch abwischen.

- Mit einem Teppichmesser, einer Carrosseriefeile o. ä. das erste überschüssige Material abtragen. Aufpassen, dass der umliegende Belag nicht verletzt wird. 
- Den Rest z. Bsp. mit einer Metallklinge abtragen. Vom Zentrum der Reparaturstelle nach aussen arbeiten. Mit wenig Druck starten und dann den Druck langsam steigern, je gleichmässiger der Arbeitsbereich wird. Je schärfer das Werkzeug ist, umso besser wird das Resultat.

Geheimtipp: Mit einem Zugklingen-Belagsschaber (erhältlich auf unserem Webshop) geht diese Arbeit perfekt. Er ist auch für andere Belagsarbeiten (vorstehende Kratzer etc.) sehr gut geeignet.



Fertig – Go Skiing



Tipps:


Öffnen der Belagskleber-Flasche: Am besten mit einer Nadel o.ä. aufstechen oder mit einem Messer oder einer Zange aufschneiden. Bitte daran denken, dass je weiter unten die Flasche aufgeschnitten wird, umso grösser wird das Loch und umso kürzer wird die Dosierspitze. Also am besten nur so weit unten aufschneiden, wie gerade nötig. Aufpassen, dass kein Leim rausspritzt und etwas beschädigen kann (auch Augen und Haut!). Vor allem in höheren Lagen kann die Flasche unter Druck stehen.

Belagskleber und Belagspulver trocken und kühl lagern!

Anwendung um Bindungslöcher zu füllen.
Mit dem Eiselin Ski Base Repair können auch Bindungslöcher in Ski gefüllt werden. Mehrschichtig arbeiten. Dann erhält man ein Resultat, das um ein Vielfaches stabiler ist als die klassische Füllung mit Holzleim und Propfen. Das erlaubt unter Umständen (Vorschriften beachten) auch ein näher Bohren der neuen Löcher und schwächt den Ski weniger.

Sicherheitshinweise GHS / P-Sätze

  • P 101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. 
  • P 102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. 
  • P 103: Vor Gebrauch Kennzeichnungsetikett lesen 
  • P 261: Einatmen von Staub / Rauch / Gas / Nebel / Dampf / Aerosol vermeiden. 
  • P 280: Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. 
  • P 271: Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. 
  • P 302+352: Bei Kontakt mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen 
  • P 305+351+338: Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen 
  • P 501: Inhalt/Behälter gemäss den lokalen Vorschriften entsorgen. 


Sicherheitshinweise GHS / H-Sätze

     H 315: Verursacht Hautreizungen 
     H 319: Verursacht schwere Augenreizung 
     H 335: Kann die Atemwege reizen